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 Ward Carr und ich in Friedrichsruh am Gedenkstein |
Hallo und herzlich Willkommen auf dieser Homepage über das Schlachtschiff Bismarck !
Mein Name ist Malte Gaack, hier können Sie sich über das Portraitprojekt und das kommende Buch über die Bismarck und deren Besatzung informieren.
Das wahre Gesicht verleiht einem Schiff seine Besatzung. Ganz nach diesem Motto beleuchten wir, Ward Carr und ich, das Schlachtschiff Bismarck. Von dieser bisher kaum behandelten Seite. Wir wollen zeigen wie die Matrosen der Bismarck gelebt haben, was sie erlebt haben, klären wo sie herkamen und was der Bordalltag für sie bedeutete.
Nun möchte ich aber erst mal schreiben, wie es zu dem Projekt und überhaupt zu meiner Faszination für die Bismarck kam:
Als die Bismarck unterging gab es mich noch gar nicht, ich bin erst Jahrzehnte später geboren. Als Kind haben mich die Ereignisse des Weltkrieges sehr interessiert, besonders, da ich von meiner Familie wenig erfuhr. Ich entwickelte eine gewisse Faszination für den Krieg, verbunden mit einem Gefühl von Entsetzen über die damit verbunden unvorstellbaren Grausamkeiten. So kam ich auch schon als Kind in Kontakt mit der Bismarck. Es verging aber einige Zeit, mein Interesse entwickelte sich in andere Richtungen, bis ich mich später auf die Bismarck zurückentsann und begann ihre Geschichte zu studieren in immer intensiverer Weise. Besonders fasziniert haben mich seit damals die Erzählungen der Überlebenden, welche ich in Büchern nachlas. Vielleicht auch, weil ich vorher nie solche Berichte zu Gesicht bekommen habe, geschweige den von meinen Großeltern vernommen habe.
Ich befasste mich immer intensiver mit der Geschichte, kaufte Buch um Buch, bis ich in den Büchern nichts neues mehr finden konnte, bzw. keine neuen Bücher mehr fand, die ich nicht schon gelesen hätte. Ich beschloss daher selber Recherchen zu beginnen. Und so kam ich zu dem für mich neuem Medium Internet wo ich auch gleich fündig wurde. Begeistert von dem Vorgefundenen und aus dem Mangel einer deutschsprachigen Homepage fasste ich schließlich den Beschluss selber eine Homepage zu bauen.
Meine Recherchen in Richtung Überlebende der Bismarck stießen auch auf Erfolg, zuerst bei dem in den USA lebenden Bruno Rzonca, der mir in seinem Brief von sich erzählte. Zu dieser Zeit hatte ich auch erste Ideen, die Bismarckbesatzung in Portraits auf der Homepage vorzustellen, diese Idee entwickelte sich immer weiter fort und findet in diesem Buch ihre erste veröffentlichte Umsetzung.
Bei meiner Recherche im Internet stieß ich auf Ward Carr, der von der Idee begeistert war und mich seit dem tatkräftig bei der Arbeit unterstütz.
Über Herrn von Müllenheim-Rechberg fand ich schließlich zu der Bismarck-Kameradschaft, der Organisation der Überlebenden der Bismarck, wodurch meine Arbeit sich ziemlich änderte. Der Kontakt erlaubte mir eine einmalige, neue Perspektive auf diese Menschen.
Es kam der Wunsch bei den vielen Angehörigen von gefallenen Bismarckfahrern, im Raum Hessen (durch die Recherchen von Ward) auf sich zu treffen. Eine ganz neue unerwartete aber höchst erfreuliche Option des Portraitprojekts tat sich auf, auf welche ich sehr stolz bin, da ich schließlich gedanklich dies eingeleitet habe.
Ebenso kam uns die Idee, dass Portraitprojekt als Buch zu gestallten, da die meisten Interessierten gar keinen Zugang zum Internet haben.
Es gibt eine Menge weitere Faktoren, die meine ursprüngliche Idee weiter abwandelten und schließlich zu dem machten, was Sie heute vor sich liegen sehen. Es bleibt spannend, wie sich das Projekt weiter entwickeln wird.
Ich möchte jeden herzlich dazu einladen dem Projekt etwas beizusteuern und mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die dies bereits getan haben.
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